Ebenfalls dauerhaft zu sehen ist die Maskenausstellung. Dabei handelt es sich um die umfassendste Schau, die je zu den Lötschentaler Masken zu sehen war. Möglich wurde dies durch Dauerleihgaben von grossen Schweizer Museen sowie dank dem systematischen Ausbau der museumseigenen Sammlung und dem Depositum der Stiftung Vester. Die Ausstellung bietet ein lückenloses Panorama der Entwicklung und Typologie des Maskenwesens im Lötschental von 1890 bis heute.
Die gezeigten Masken werden überdies in einem Film von einheimischen Schnitzern kommentiert. Der Fokus der Ausstellung liegt auf den Masken als Akt der Kreation. Nicht die Frage nach Ursprung und Brauchtum steht im Vordergrund, sondern die in Holz geschnitzte Idee: Wie und weshalb bringt jede Zeit ihren eigenen Maskentyp hervor? Und wie bewerten die Hersteller selber ihr Tun?