Seit 2007 zählt der Bereich der Dauerausstellungen eine zusätzliche Einheit: "Ein Kunstraum zum Wandel im Berggebiet".
Gezeigt werden Werke von Kunstschaffenden, die sich mit der bäuerlichen Vergangenheit im alpinen Raum auseinander setzen. Gemeinsam ist diesen Werken, dass sie die Sachkultur der vorindustriellen Gesellschaft zum Ausgangspunkt nehmen.
Relikte einer entschwundenen Welt werden durch künstlerische Umformungen mit neuem Sinn gefüllt und in vieldeutige Erinnerungsträger umgewandelt. Gleichzeitig stehen diese Kunstwerke in einem engen Bezug zu den volkskundlichen Sammlungsobjekten des Museums.
Die erste Ausstellung im Kunstraum gilt dem Werk von Uli Wirz aus Brig. Das Schaffen dieses Künstlers deckt sich in idealer Weise mit dem Programm des Kunstraums. Zudem schenkte Wirz dem Museum kürzlich eine ganze Werkgruppe.
Gegenüber gestellt werden die Kunstwerke Bildern über jene Welt, auf die sie sich beziehen: Auf einem Bildschirm sind Fotografien von Albert Nyfeler zu sehen. Die Fotografien dokumentieren das Lötschental im Zeitraum 1915 bis 1950.
Ein weiteres festes Element des Kunstraums ist die „Vitrine des Kunsthandwerks“. Zeitgenössisches Kunsthandwerk aus dem Wallis tritt hier in Dialog zu neuer Kunst und zu altem Handwerk.