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Zeitlebens Lebenszeit

Rekonstruktion einer traditionellen Lötschentaler Küche

Die neue Dauerausstellung stellt entlang des roten Fadens „Zeit“ wichtige Aspekte des früheren wie des heutigen Lötschentals dar. Die einzelnen Stationen lauten:

  • Jahreszeit
  • Ewige Zeit
  • Lebenszeit
  • Vergängliche Zeit
  • Historische Zeit

Bestandteil der Dauerausstellung sind auch die beiden Räume zum Thema „Wohnen früher“: Küche und Stube.

Maskenschau

Lötschentaler Masken, geschnitzt von Christof Rieder (1998) und Agnes Rieder (1989)

Ebenfalls dauerhaft zu sehen ist die Maskenausstellung. Dabei handelt es sich um die umfassendste Schau, die je zu den Lötschentaler Masken zu sehen war. Möglich wurde dies durch Dauerleihgaben von grossen Schweizer Museen sowie dank dem systematischen Ausbau der museumseigenen Sammlung und dem Depositum der Stiftung Vester. Die Ausstellung bietet ein lückenloses Panorama der Entwicklung und Typologie des Maskenwesens im Lötschental von 1890 bis heute.

Die gezeigten Masken werden überdies in einem Film von einheimischen Schnitzern kommentiert. Der Fokus der Ausstellung liegt auf den Masken als Akt der Kreation. Nicht die Frage nach Ursprung und Brauchtum steht im Vordergrund, sondern die in Holz geschnitzte Idee: Wie und weshalb bringt jede Zeit ihren eigenen Maskentyp hervor? Und wie bewerten die Hersteller selber ihr Tun?

Ein Kunstraum zum Wandel im Berggebiet

"Der Ghornete", Eisenskulptur von Uli Wirz, 1984

Seit 2007 zählt der Bereich der Dauerausstellungen eine zusätzliche Einheit: "Ein Kunstraum zum Wandel im Berggebiet".

Gezeigt werden Werke von Kunstschaffenden, die sich mit der bäuerlichen Vergangenheit im alpinen Raum auseinander setzen. Gemeinsam ist diesen Werken, dass sie die Sachkultur der vorindustriellen Gesellschaft zum Ausgangspunkt nehmen.

Relikte einer entschwundenen Welt werden durch künstlerische Umformungen mit neuem Sinn gefüllt und in vieldeutige Erinnerungsträger umgewandelt. Gleichzeitig stehen diese Kunstwerke in einem engen Bezug zu den volkskundlichen Sammlungsobjekten des Museums.

Die erste Ausstellung im Kunstraum gilt dem Werk von Uli Wirz aus Brig. Das Schaffen dieses Künstlers deckt sich in idealer Weise mit dem Programm des Kunstraums. Zudem schenkte Wirz dem Museum kürzlich eine ganze Werkgruppe.

Gegenüber gestellt werden die Kunstwerke Bildern über jene Welt, auf die sie sich beziehen: Auf einem Bildschirm sind Fotografien von Albert Nyfeler zu sehen. Die Fotografien dokumentieren das Lötschental im Zeitraum 1915 bis 1950.

Ein weiteres festes Element des Kunstraums ist die „Vitrine des Kunsthandwerks“. Zeitgenössisches Kunsthandwerk aus dem Wallis tritt hier in Dialog zu neuer Kunst und zu altem Handwerk.



Schaukasten
Archiv Lötschental
Agenda

Son 01.08.2010
Volksfrömmigkeit im Film
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Fre 10.09.2010
Ist der Mensch auf dem Berg Gott näher?
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Fre 22.10.2010
Neue Glaubensformen - neue Kirchenformen
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