Katalog
Talgeschichte
Ansichtskarte um 1925
Ansichtskarte, herausgegeben um 1925 von "F. Ebener, Bazar, Kippel, Lötschen". Die Karte trägt auf der Rückseite den Titel "Lötschental-Volksktrachten - Der Heuer" und zeigt (von links) die drei Kippler Wendelin Jaggy, Alban Ebener und Thomas Bellwald.
Der Heuer trägt die damals typische Lötschentaler Männertracht mit Strohhut, besticktem breitem Stoffgürtel, weissem Hemd und schwarzen Trilc... [mehr]
Armspange
Armspange, späte Bronzezeit, um 1000 v. Chr. Das Objekt wurde vom Berner Geologen Edmund von Fellenberg (1838-1902) bei Goppenstein gefunden. Das Original befindet sich im Bernischen Historischen Museum, welches dem Lötschentaler Museum eine Kopie schenkte.
Die Armspange weist feine Strichverzierungen auf und ist durch die Alterung dunkel verfärbt. Um 1880 wurde sie im Lawinenschutt bei Goppenste... [mehr]
Öllämpchen
Öllämpchen aus Ton, auf der Töpferscheibe gedreht, glasiert und gebrannt, mit Henkel zum Herumtragen und Spund für den Docht, Spätmittelalter, gefunden 1919 beim Strassenbau bei Goppenstein.
Der Docht wurde einfach in die Flüssigkeit gelegt und das brennende Ende über den Spund gelegt. [mehr]
Bild Hockenalp
Albert Nyfeler (1883-1969): Hockenalp mit Hockenhorn, Öl auf Leinwand, 50.5 x 61.5 cm, 1947, Schenkung Patrik Murmann Zürich.
Das Bild hing in der Wohnung von Johann Murmann (1911-2007) in Kreuzlingen. Der in Kippel aufgewachsene Murmann verliess das Tal 1935 und wurde Zollbeamter. Das Ölbild von Albert Nyfeler aus dem Jahre 1947 zeigt die Alphütte der Familie Murmann auf der Hockenalp. Die noch ... [mehr]
Chronik des Johannes Stumpf von 1548
Blatt aus der Chronik von Johannes Stumpf, Erstausgabe von 1548. Das beidseitig mit Holzschnitttechnik bedruckte Blatt gehört zum Kapitel "Vom Land Wallis" und enthält Texte zu Geschichte und Landschaft des Wallis. Neben einer Bergwerkszene zeigt das Blatt auf der einen Seite die Wappen der Herren von Raron und der Familie Asperlin, auf der andern das Wappen der Herren von Thurn. [mehr]
Lötschenpass
Ansichtskarte „Lötschenpass, alte Römerstrasse“. Die Karte diente im Dezember 1922 als Neujahrskarte und wurde mit dem Wunsch „Gottes Segen zum neuen Jahr“ von der Familie Bellwald in Goppenstein an den „Hochw. Herrn Prior Siegen“ in Kippel gesandt. Zwar kann für den Lötschenpass kein „Römerweg“ nachgewiesen werden, doch hat der Pass eine Geschichte, die weit hinter die Römerzeit zurückreicht.... [mehr]
Modell der Kirche von Blatten
Architektur-Modell der Pfarrkirche von Blatten, 1984-85, von Architekt Amédée Cachin, Brig. Depositum der Pfarrei Blatten.
Die neue Marienkirche von Blatten wurde 1984-85 gebaut. Sie ersetzte einen Vorgängerbau in neugotischem Stil aus dem Jahre 1878. Der Neubau inmitten des alten Dorfes von Blatten stellt heute eines der markantesten Beispiele neuen Bauens im Lötschental dar.
Dem Kirchenneubau ... [mehr]
Pfeilbogen aus der Bronzezeit
Pfeilbogen, Eibenholz, spätneolithisch oder frühbronzezeitlich, gefunden 1944 von Albert Nyfeler am Rande eines Gletschers auf dem Lötschenpass. Original im Museum für Geschichte, Sitten; Kopie im Lötschentaler Museum. (Foto und Zeichnung: Teilansichten.) [mehr]
Schwert mit Scheide
Schwert mit Scheide aus der Eisenzeit. Das Original befindet sich im Schweizerischen Landesmuseum in Zürich, welches das Objekt 1921 erworben hat. Das Lötschentaler Museum verfügt über eine Kopie, angefertigt 1999 von Stéphane Ramseyer, Sitten. Die abgebildete Zeichnung stammt aus „Archäologia Vallesiana“ Nr. 3.
Das Eisenschwert (Zeichnung Nr. 2) ist mit Ausnahme des Handgriffs vollständig erhalt... [mehr]
Talfahne
Talfahne (ds Talfendlin), 17. Jahrhundert, 230 x 230 cm, mit rotem Kleeblattkreuz und der Aufschrift "Quatuor astrorum ritu rutilant Kyppel Wiler Blatten Ferdan. Vexillum Xsti. Sidus illi." (Vier glänzen nach Art der Gestirne: Kippel, Wiler, Blatten, Ferden. Das Banner Christi sei ihr Stern.) [mehr]
Talschaftskasten
Massiver Holzkasten, Trog und Deckel je aus einem einzigen Arvenholzstamm gehauen, Deckel mit Eisenreifen beschlagen, vier je verschiedene Schlösser. Bis zu seiner Überführung ins Museum befand sich der Archivzwecken dienende Kasten im Kirchturm von Kippel. (Zeichnung A. Nyfeler.) [mehr]
Wegkreuz
Wegkreuz von 1826. Das Holzkreuz stand bis in die 1970er Jahre neben einem Bildstock auf dem Kastel und wurde unzählige Male fotografiert und auf Ansichtskarten verewigt. Dadurch ist es zu einem Merkzeichen der Lötschentaler Kulturlandschaft geworden. 1982 bis 2007 stand das Kreuz vor dem Lötschentaler Museum. [mehr]
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